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Geld schießt doch Tore - Eine Bestandsaufnahme des österreichischen Profifußballs

Eigentlich erfährt der ÖFB-Cup kein hohes Interesse, nicht einmal in Österreich. Doch an jenem eher unwirtlichen Mittwochabend im September kamen 20.400 Zuschauer in das Allianz-Stadion, Rekord im ÖFB-Cup, zumindest wenn man die Finals im Ernst-Happel-Stadion, welches gleichzeitig als Stadion der Nationalmannschaft fungiert, ausklammert. Denn schon in der zweiten Runde traf Rapid Wien auf Red Bull Salzburg. Im Vorjahr war das die Finalpaarung zwischen den beiden wichtigsten österreichischen Klubs. Dabei ist es eigentlich ein ungleiches Duell, wie ich schon beim Kartenkauf gemerkt habe. Als ich den Verkäufer nach den Chancen Rapids fragte, musste er schmunzeln. Zu groß ist die Übermacht des Serienmeisters, der in dieser Saison bis dato kein Spiel verloren hat. Lediglich wegen der Rapid-Sympathien räumte er ein, dass eine Überraschung möglich wäre. Tradition verblasst gegen Geld Dieses Spiel verdeutlicht den Konflikt, der den österreichischen Fußball prägt. Auf der einen Seite Rapid ...